Kryolipolyse – Fett weg durch Kälte

Der Fettabbau durch Kälte (Kryolipolyse) ist eine anerkannte Methode zur Reduktion von lokalen Fettpolstern. Sie stellt somit eine non-invasive, schmerzfreie Möglichkeit dar, gezielt Fett abzubauen. Die Kryolipolyse ist eine wirkungsvolle Alternative zur Fettabsaugung.

Was passiert bei der Kryolipolyse?
Gewebe wird mittels eines Vakums sanft in einen Kühlapplikator eingesogen und dann auf Minus 5 bis Minus 10 Grad heruntergekühlt. Das behandelte Fett verhärtet sich und wird vom Körper als „Fremdkörper“ anerkannt und über einen Zeitraum von zwei bis drei Monaten abgebaut.

Die umliegende Haut und das Muskelgewebe bleiben von der Behandlung verschont.

Da die Fettzellen nach der Behandlung zerstört sind, wird ein dauerhaftes Resultat erzielt.

Welche Areale können behandelt werden?

  • Oberarme
  •  Bauch

Lovehandles/Taille

  • Gesäss
  • Reiterhosen
  • Oberschenkel/Innenschenkel

Wieviel Fett wird pro Behandlung zerstört?
Pro Behandlung kann mit einer Fettreduktion von bis zu 33% im behandelten Gebiet gerechnet werden.

Durch weitere Behandlungen kann weiteres Fett abgebaut werden. Eine weitere Behandlung ist frühestens 6 Wochen nach der ersten Behandlung vorzunehmen.

Welche Nebenwirkungen gibt es?
Die Behandlung wird sehr gut vertragen, jedoch können sich folgende Nebenwirkungen zeigen, die jedoch nur temporär sind:

  • Gerötete Haut
  • Leichtes Hämatom durch die Saugwirkung des Applikators
  • verändertes Empfinden im Behandlungsbereich
  • Leichter Druckschmerz im Behandlungsareal
  • leichte Farbveränderung der Haut

Nach der Behandlung können Sie Ihren gewohnten Tätigkeiten nachgehen.

Kontraindikationen

  • stark übergewichtige Personen
  • Fettgewebserkrankungen
  • Krebs
  • Nesselsucht
  • Kältekrankheit
  • Schwangerschaft
  • Wunden, Blutungen oder Blutversorgungsstörungen im zu behandelnden Areal
  • Hauterkrankungen im Behandlungsareal
  • Blutverdünnende Medikamente
  • Entzündungshemmende Medikamente
  • Metall im Behandlungsgebiet